Geschichte des Betriebs

Eine kurze Geschichte des Pangarter Hofes In der Thaurer Dorfchronik kann man nachlesen, dass auf unserem Grund bereits mindestens seit dem Beginn des 17. Jahrhunderts ein Bauernhof gestanden ist. Es gab seit dieser Zeit viele verschiedene Besitzer.
Wir halten uns hier etwas kürzer und erzählen euch, was in den letzten 3 Generationen passiert ist. In dieser Zeit hat sich unser Hof von einem sehr kleinen Betrieb zu einem Unternehmen entwickelt.
Das Leben auf einem kleinen Hof war in der Nachkriegszeit sehr hart. Romed und Luise hatten in den 40er Jahren nur ein Pferd für die Feldarbeit und mussten deshalb für schwere Arbeiten zusätzlich eine Kuh einspannen. Als ihr einziges Pferd beim Holzrücken erschlagen wurde, musste schnell Ersatz gefunden werden. Ausgewachsene und ausgebildete Pferde waren zu dieser Zeit sehr teuer.
Geld war immer sehr knapp und so wurde der erste Traktor, ein 180er Steyr, gegen ein Feld getauscht. Durch diesen neuen Helfer entwickelte sich die Landwirtschaft viel schneller und die Weichen für den heutigen Betrieb waren gestellt. Zu dieser Zeit hatten die Großeltern noch 12 Kühe, ein paar Schweine und natürlich viele Hühner auf dem Hof. Begünstigt durch das Wachstum von Innsbruck und dem steigenden Bedarf an Lebensmitteln, begannen sie mit dem Gemüseanbau. Damals wurden nur zwei Sorten Gemüse, Radieschen und Wintersalat, angebaut, welche auch nur saisonal geerntet und verkauft werden konnten. Im Jahr 1958 begann der Bau des neuen Hofes, der bis heute steht. Die steigenden Einnahmen ermöglichten den Kauf weiterer Felder und Anfang der 60er Jahre wurde auch der Fuhrpark erneuert. Der gebrauchte Steyr mit 26PS wurde durch den ersten Massey Ferguson, einen MX35, ersetzt. Die zusätzlichen 20PS im Vergleich zum Vorgänger und vor allem die Hydraulikanlage des neuen Traktors machten die Arbeit viel effizienter und halfen der Familie dabei, mehr Gemüse zu erzeugen und größere Flächen zu bewirtschaften. Der positive Ruf des Hofes machte die Runde. Bald war es so weit, dass Gemüsehändler sogar aus dem fernen Vorarlberg nach Thaur kamen, um hier Kartoffeln einzukaufen. Im Familienbetrieb gab es immer viel zu tun und es wurde jede verfügbare Hand gebraucht. Jeder in der Familie musste bei der Feldarbeit mithelfen.

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